Microsoft Azure: Straßenlaterne SM!GHT für WLAN, Strom, Messdaten und Notruf

WLAN-Hotspot und Ladestation zugleich (Foto: EnBW/Portal-21.de) WLAN-Hotspot und Ladestation zugleich (Foto: EnBW/Portal-21.de)

Essen/Unterschleißheim, 16.02.2016 – Der baden-württembergische Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg AG zeigt, dass Straßenlaternen mehr können als im Dunkeln leuchten: Neben einer effizienten LED-Beleuchtung ist SM!GHT ein WLAN-Hotspot für drahtlosen Internetzugang, Ladestation für Elektrofahrzeuge, Notrufsäule für Hilfesuchende und Messstation für Umweltdaten. Technische Basis für die Vernetzung der Laternen und ihrer Sensoren sowie die Verarbeitung der Daten ist Azure, die Cloud-Plattform von Microsoft. Mit einer Machbarkeitsstudie zeigen Microsoft und EnBW auf der E-world energy & water, der Fachmesse für die Energie- und Wasserwirtschaft, wie die von der multifunktionalen Straßenlaterne gewonnenen Daten analysiert und visualisiert werden können.

„Mit SM!GHT zeigen wir, dass moderne Laternen deutlich mehr Funktionen anbieten können als nur effizientes Licht“, sagt Uli Huener, Leiter des Innovationsmanagements bei EnBW, der die Eigenentwicklung verantwortet. „Wir machen aus unseren Städten echte Smart Cities. Mit modernen Sensoren und der richtigen Cloud können wir aus einfachen Laternen multifunktionale Service-Stationen entwickeln.“

Auf der E-world in Essen zeigen Microsoft und EnBW an einem Prototypen, wie die Daten gewinnbringend genutzt werden können, die von den Sensoren der Laternen laufend übermittelt werden. So liefern die Masten Informationen über Feinstaub und verknüpfen diese mit Wetterdaten, um beispielsweise über eine angepasste Verkehrsregelung die Umweltbelastung zu reduzieren. Auch die am Hotspot angemeldeten Mobiltelefone übermitteln nützliche Daten, die sich etwa für die Lenkung von Menschenströmen bei Sportveranstaltungen und Volksfesten einsetzen lassen. Erste SM!GHT-Lampen stehen bereits in den Gemeinden Karlsruhe, Kirchheim/Teck, Ellwangen, Schönau und Angelbachtal. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie können Sie sich auf der E-world vom 16. bis 18. Februar in Essen anschauen: bei der EnBW AG in Halle 3 am Stand 3-214 oder bei Microsoft am Stand 3-336.

Über Microsoft Azure  können die Sensordaten der intelligenten Laterne ausgelesen und analysiert werden

Eine der technischen Grundlagen von SM!GHT ist Microsofts Cloud-Plattform Azure mit der IoT-Suite. Die IoT-Suite ist ein Bündel von Diensten für die Vernetzung von Geräten und die Automatisierung von Geschäftsprozessen. „Mit diesen Technologien ist es uns möglich, eine große Zahl von Daten in Echtzeit aus sämtlichen Sensoren der Laterne auszulesen und in unserem zentralen EnBW-Rechenzentrum zu verarbeiten, zu speichern und zu analysieren“, so Uli Huener. „Diese Daten stellen wir den Kommunen zur Verfügung, damit sie beispielsweise den Verkehr umweltverträglich lenken und bei Großveranstaltungen für mehr Sicherheit sorgen können. Für all diese Funktionen brauchen wir eine leistungsfähige und sichere Cloud-Plattform, die uns in die Lage versetzt, neue Szenarien schnell zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Daher fiel unsere Wahl auch auf Microsoft Azure.“

SM!GHT: Wenn gute Ideen und moderne Technik zusammentreffen

„Die EnBW zeigt mit SM!GHT beispielhaft, was heute möglich ist, wenn gute Ideen und moderne, intelligente Cloud-Technologien zusammentreffen“, sagt Alastair Bruce, Geschäftsführer der Microsoft Deutschland GmbH. „Die Vernetzung von Straßenlaternen und die in unserer Machbarkeitsstudie gezeigte Nutzung der dort erzeugten Daten sorgen für mehr Energieeffizienz im Betrieb und bieten den Bürgern der Kommunen wertvolle Mehrwerte bei der Verkehrsregelung, im Umweltschutz und bei der Sicherheit.“

Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen SM!GHT Website.

Quelle:

http://smight.com/